Neuigkeit vom 04.05.2026

Energietage 2026


We did it again! Auch in diesem Jahr war der bved mit einer eigenen Veranstaltung auf den Berliner Energietage vertreten. Mit dem Titel „Zwei Pfade – Ein Ziel“ diskutierte das Panel darüber, wie Digitalisierung, Innovation und moderne Messtechnik mehr Energieeffizienz im Gebäude möglich machen können.

Nach einem starken Impulsvortrag von Prof. Dr. Tobias Teich (Westsächsische Hochschule Zwickau), in dem dieser aufzeigte, was in Sachen Energieeffizienz durch KI und Digitalisierung noch rauszuholen ist, startete die Diskussion mit der Energierechtlerin Janka Schwaibold (Schalast), dem stellv. bved-Vorsitzenden Nicolai Kuss (Techem) und dem bved-Vorstandsmitglied Hagen Lessing (ista) auf unserem Panel. Moderiert wurde die Runde von bved-Hauptgeschäftsführer Markus Weidling.

Die Innovation überholt die Regulation. Das Panel war sich in dem Punkt durchaus einig, dass ein Übermaß an staatlichen Eingriffen wesentliche Treiber für mehr Effizienz beim Wärmeverbrauch ausbremsen. Die Energiedaten dürfen keine Fesseln tragen, denn sie können viel mehr als nur Kosten verteilen. Sie helfen dabei, bereits im Heizungskeller Effizienzpotenziale zu heben, und tragen maßgeblich zu mehr Bewusstsein auf der Verbraucherseite bei.

Auch sollte die Submeter- und Smart-Meter-Infrastruktur weiterhin getrennt voneinander arbeiten, dabei aber auf das gleiche Ziel einzahlen. Die Energiedaten zum Wärmeverbrauch auf Wohnungsebene brauchen keine Steuerung via Smart-Meter-Gateway. Der einzige Effekt wäre eine Verteuerung für Mieterinnen und Mieter. Die bereits von bved-Mitgliedern etablierte Funktechnik hat sich über Jahre im Markt bewährt.

Es braucht weniger Vorschriften und mehr freie Bahn auf dem Energiedaten-Highway.